Mobiles Camping

Unter mobilem Campen versteht man den häufigen (meist täglichen) Wechsel der Übernachtungsörtlichkeit. Dies kann auf unterschiedliche Arten erreicht werden.

Rucksacktourismus (engl. Backpacking) ist die bekannteste Art des mobilen Campens. Dabei hat der Camper all sein persönliches Gut im mitgeführten Rucksack. Die Ausrüstung ist darauf angelegt, möglichst wenig Gewicht zu haben, um das Gepäck auch über lange Distanzen hinweg zu Fuß tragen zu können. Rucksacktouristen wandern vielfach quer durch die Region, dabei wird der Platz der Übernachtung oftmals kurzfristig ausgewählt. Die Kosten für die Ausrüstung sind aufgrund des geringen Gewichts höher, die für die Übernachtung auf Campingplätzen dafür in aller Regel geringer.

In Nordamerika weit verbreitet ist das Kanucamping. Im Prinzip gleicht es dem Backpacking, nur dass die Ausrüstung nicht in einem Rucksack, sondern im Kanu oder einem Kajak mitgeführt wird. Dabei kann wesentlich mehr Gepäck transportiert werden. Die Route orientiert sich dabei an dem befahrenen Gewässer.

Auf Fahrradtouren funktioniert das Campen ebenso wie beim Backpacking. Das Fahrrad dient als Transportmittel für die mitgeführte Ausrüstung, gleichzeitig können aber größere Strecken als beim Rucksacktourismus zurückgelegt werden. Es kann deutlich mehr Gepäck mitgenommen werden als zu Fuß, auch die Benutzung eines Fahrradanhängers zum Transport von Gepäck, Kindern oder auch Haustieren wie z.B. Hunden ist immer mehr verbreitet.

Schließlich bietet auch das Motorrad die Möglichkeiten, täglich den Übernachtungsort zu wechseln. Dabei gleicht es eher dem Campen auf Fahrradtouren denn dem „normalen Campen“ mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen-Gespann, da auch hier der Platz für das Gepäck begrenzt ist. Deswegen wird vielfach dieselbe Ausrüstung wie beim Backpacking verwendet, weil sie leichter und kompakter in den Ausmaßen ist.
Quelle: wikipedia
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